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Seiten 270 und 271
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Seite 35
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Seite 177
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Seite 273
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Wolfram Frietsch:

Peter Handke – C. G. Jung

Selbstsuche – Selbstfindung – Selbstwerdung

Der Individuationsprozess in der modernen Literatur

am Beispiel von Peter Handkes Texten

 

304 S. mit Tabellen / Pb / 3., durchgesehene Auflage /

Buch: ISBN 978-3-911069-14-4 / eBook: 978-3-911069-15-1.

 

Peter Handke – C. G. Jung.
Es könnte unterschiedlicher nicht sein: Einerseits der moderne Autor Peter Handke, der immer wieder auf seiner Unabhängigkeit besteht, und auf der anderen Seite C. G. Jung, der Schweizer Tiefenpsychologe, der durch seine Forschung die Verankerung des Einzelnen in der Menschheitsgeschichte bewies.
Gerade deshalb ist man von der offensichtlichen Übereinstimmung der Texte Handkes mit der Jungschen Psychologie verblüfft. Denn die Texte folgen ausnahmslos der Struktur des Individuationsprozesses, beginnend mit dem Kurzen Brief bis hin zur Tetralogie Langsame Heimkehr. Die klassischen Stufen der Individuation oder Selbstwerdung sind aus den Texten Peter Handkes deutlich ablesbar.

Die vorliegende Untersuchung gliedert sich in drei Teile:

  • einen Überblick über die Handke-Forschung und die Psychologie C. G. Jungs;
  • die Untersuchung der Texte Peter Handkes in Bezug auf ihre archetypische Struktur;
  • und eine Topographie des Individuationsprozesses.

Untersucht werden folgende Handke-Texte:

  • „Der kurze Brief zum langen Abschied“
  • „Die Stunde der wahren Empfindung“
  • „Die Linkshändige Frau“
  • „Die Langsame Heimkehr“
  • „Die Lehre der Sainte-Victoire“
  • „Die Kindergeschichte“
  • „Über die Dörfer“

 

Stimmen zum Buch:

„Dem Leser kann dabei plötzlich bewusst werden, dass sich auch in seinem Leben unter dem Deckmantel der Alltäglichkeit die unerhörtesten Dinge abspielen. Wenn es dem Autor gelingt, diese Botschaft dem Leser zu vermitteln, dann ist eine echte Synthese zwischen beiden Wissenschaften zustande gekommen. Denn dann geht dem Leser der Sinn für die großen Zusammenhänge des Lebens auf.“  
(Dr. Alfred Ribi, eh. Präsident der Stiftung für Jungsche Psychologie und Präsident des Psychologischen Clubs Zürich)
„In überzeugender Weise gelingt es ihm, die Schriften Peter Handkes zu durchleuchten und gleichzeitig eine erhellende Verbindung zwischen Literatur und Tiefenpsychologie herzustellen.“   
(Dr. Kathrin Asper, Lehranalytikerin, Kuratoriumsmitglied am C. G. Jung-Institut Küsnach/Zürich)

 

 

Der Inhalt:

Vorwort
1  Einleitung
1.1 C.G. Jung und die Literaturwissenschaft
1.2 Zwei Aufsätze C.G. Jungs zur Literatur
1.3 C.G. Jung und die Psychoanalyse
1.4 Tiefenpsychologische Deutung
1.5 Strukturale Tiefenpsychologie


2  Peter Handke
2.1 Der Zusammenhang der Texte
2.2 Innenwelt und Außenwelt
2.3 Narzissmus
2.4 Forschungs-Ausblick
2.5 Zusammenfassung

3  Die Psychologie C.G. Jungs
3.1 Der Individuationsprozess
3.2 Die Libidotheorie
3.3 Das Kollektive Unbewusste
3.4 Die Projektion
3.5 Die Assimilation
3.6 Die Amplifikation

Der Kurze Brief zum Langen Abschied
4.1 Inhalt
4.2 Amerika – Ort der Veränderung
4.3 Der Verlauf der Reise und ihre Schattenseiten

4.4 Judith und Claire
4.5 John Ford
4.6 Die Epiphanien
4.6.1 Die andere Zeit
4.6.2 Die Zypresse
4.6.3 Am Mississippi
4.6.4 Die Schlussszene
4.7 Zusammenfassung

Die Stunde der wahren Empfindung
5.1 Die Veränderung
5.2 Gregor Keuschnig
5.3 Archetypische Bilder und Symbole
5.4 Die drei Dinge
5.5 Die Frauenbilder des Gregor Keuschnig
5.6 Zusammenfassung

Die Linkshändige Frau
6.1 Marianne – Die linkshändige Frau
6.2 Symbole und Bilder
6.3 Das Literarische Mandala
6.4 Abschließende Bemerkungen

Die Langsame Heimkehr
7.1 Der Mittelpunkt der Heimkehr
7.2 Symbole und Bilder

Die Lehre der Sainte-Victoire
8.1 Der Zusammenhang
8.2 Cézanne und die Sainte-Victoire
8.3 Symbole und Epiphanien

Die Kindergeschichte
9.1 Die Geschichte des Kindes
9.2 Das Kind
9.3 Symbole und Epiphanien

10 Über die Dörfer
10.1 Die Heim- und Rückkehr
10.2 Die Sprache des dramatischen Gedichts
10.3 Aufbau und Inhalt des Gedichts
10.4 Gregor und Hans
10.5 Nova und Sophie
10.6 Archetypische Bilder und Symbole
10.7 Die Schlussszene

11  Ergebnisse
11.1 Der Individuationsprozess
11.2 Die Epiphanien und Symbole

12  Exkurse
12.1 Exkurs 1: Progression und Regression / Libidobewegung
12.2 Exkurs 2: Sprechende Namen im Kurzen Brief

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